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Going Global Guide Teil II: Fragen, die du stellen solltest, bevor du dein E-Commerce-Geschäft internationalisierst

28. Oktober 2021

Inhaltsverzeichnis
Going Global Guide Part 2

Going Global Guide: Alles, was du wissen musst, um international zu verkaufen

Global zu handeln kann überwältigend sein. Deshalb haben wir einige der wichtigsten Fragen zusammengestellt, die du beachten solltest, bevor du die ersten Schritte auf dem globalen Markt machst. Wir haben diesen Going Global Guide erstellt, um dich mit allen Informationen zu versorgen, die du brauchst, um deine E-Commerce-Verkäufe international zu gestalten. Alles, was du wissen solltest, an einem Ort gesammelt und leicht zugänglich. Dies ist der zweite Teil dieser neuen Serie. Schau regelmäßig vorbei, um die folgenden Artikel und Themen zu lesen!

Forschung ist der Schlüssel, bevor man global agiert

Natürlich führt es zu nichts, wenn du wahllos eine Reihe von Fragen stellst. Entwickle stattdessen eine Forschungsstrategie als allererstes Gerüst. Das wird dich zu den ersten Schritten auf der Leiter der Globalisierung führen.

1. Was sagen die aktuellen Zahlen?

Ein Teil dieser Strategie besteht darin, eine zuverlässige Datenquelle zu finden. Wenn du noch kein Analysetool wie Google Analytics verwendest, wird es höchste Zeit! Die Daten und Zahlen, die dir diese Tools liefern, sind wichtig für deine globale Recherche, Planung und Strategie.

Aus welchen Ländern kommen deine Klicks?

Welche Kanäle funktionieren am besten für dein Unternehmen?

Um für die Zukunft zu planen, musst du zuerst die aktuelle Situation bewerten. Schau dir die Wege deiner aktuellen Kunden an: Woher kommen sie? Achte darauf, aus welchen Ländern und Kanälen die Nutzer auf deinen Laden oder deine Produktseiten geleitet werden.

2. Was ist mein Zielmarkt für die Globalisierung?

Jetzt hast du bereits einige Erkenntnisse über deine aktuellen Zielländer gesammelt. Nutze diese Marktinformationen, um dich auf deine globale Strategie vorzubereiten. Schau dir deine eigenen Daten an: Erwäge, deine Reichweite auf Märkte auszudehnen, auf denen du bereits einen Fuß in der Tür hast. Der Testverkauf von bestimmten Produkten in diesen Märkten ist oft eine gute Option für einen Testlauf.

Lohnt es sich, in diesen Markt zu expandieren?

Gibt es eine Nachfrage oder eine Lücke in meiner Nische?

Bei der Internationalisierung spielt es keine Rolle, ob du einen bereits bestehenden Kundenstamm in einem bestimmten Markt erweitern oder einen neuen Kundenstamm auf völlig neuem Terrain erreichen willst. Vorher solltest du unbedingt prüfen, ob und wie du von diesem Schritt profitieren kannst. Eine allgemeine Faustregel besagt, dass ein Expansionsmarkt für die Internationalisierung etwa 5% deines Gesamtumsatzes ausmachen sollte. Andernfalls ist es die Investition wahrscheinlich nicht wert.

Natürlich solltest du auch überlegen, wie das Produkt, das du verkaufst, in diesen Zielmarkt passt. Sieh dir die Produkttrends in dem jeweiligen Land an und prüfe die lokalen Kauftrends. Auf diese Weise kannst du die Nachfrage nach deinem Produkt oder ähnlichen Dienstleistungen einschätzen. Vielleicht kannst du sogar Zahlen und Statistiken der Länder mit den meisten Verbrauchern deines Produkts recherchieren.

Wenn dein neues Zielland bestimmte Feiertage oder Veranstaltungen hat, die zu deinem Produkt passen, umso besser. Das gibt dir nicht nur die Möglichkeit für Sonderverkäufe und Umsatzsteigerungen, sondern auch für saisonales Marketing.

Auf der anderen Seite darfst du kulturelle Unterschiede, Vorschriften in verschiedenen Ländern und unterschiedliche Einkaufsgewohnheiten nicht vergessen. Achte darauf, dass sie nicht mit deinem aktuellen Portfolio und deiner Strategie für die Internationalisierung kollidieren.

Je nachdem, wo du dich befindest und wo du deine Waren lagern kannst, gibt es vielleicht clevere Möglichkeiten, wie du mit relativ geringen Investitionen von der Globalisierung profitieren kannst.

Wähle einen neuen Markt nicht willkürlich aus – es ist schließlich eine große Entscheidung.

Ziehe stattdessen zum Beispiel grenzüberschreitende Verkäufe in Betracht, anstatt vollständig global zu werden. Das ist wichtig, wenn dein Budget und deine Mittel es dir erlauben, nur in eine begrenzte Anzahl von Ländern zu expandieren. Aufgrund der Staatsgrenzen, der Infrastruktur des Landes und der Nähe zu größeren Märkten sind die grenzüberschreitenden Einkaufszahlen in Ländern wie Portugal, Irland oder Peru besonders hoch.

3. Wer ist meine Zielgruppe?

Die nächste Frage im Rahmen deiner globalen Recherche verfeinert das Zielpublikum weiter. Nachdem du Informationen über den Zielmarkt für die Globalisierung im Allgemeinen gesammelt hast, ist es an der Zeit, deine Kunden unter die Lupe zu nehmen. Untersuche, wer deine Zielkunden sind, welche Bedürfnisse und Wünsche sie haben und wie sie gerne einkaufen und bezahlen.

Was wollen meine Kunden?

Lerne so viel wie möglich über deine zukünftigen Kunden, bevor du dich auf den Weg machst. Analysiere ihre Einkaufs- und Ausgabegewohnheiten, zu welchen demografischen Gruppen sie gehören, was sie bisher gekauft haben und in welchem Land sie einkaufen.

Wie möchten meine Kunden am liebsten bezahlen?

Eine weitere wichtige Frage, die oft übersehen wird, ist die nach der bevorzugten Zahlungsmethode. In den USA ansässige Verkäufer gehen oft davon aus, dass die Verbraucher mit Kreditkarten einkaufen. In europäischen Ländern wie Österreich oder Deutschland ist das scheinbar allgegenwärtige Plastik jedoch nicht so beliebt. Stattdessen bevorzugen europäische Kunden oft die Zahlung per Online-Banking oder SEPA-Lastschrift auf ihr Bankkonto. 75 % der asiatischen Kunden haben 2018 lieber per Nachnahme bezahlt. Das ist etwas, das für westliche Vermarkter, die global tätig sind, unvorstellbar erscheint.

Es gibt jedoch eine Sache, die Kunden auf der ganzen Welt gemeinsam haben, wenn es um die Bezahlung geht. Sie ziehen es vor, in ihrer eigenen Währung zu bezahlen. (Wer hätte das gedacht?) Während dies für die einen selbstverständlich erscheinen mag, ist es für die anderen wichtig zu wissen. Überprüfe, ob der Zahlungsanbieter, den du nutzt, nicht Transaktionen in mehreren Währungen anbieten kann. Wenn nicht, solltest du auf deiner Website eine Währungsumrechnung einbauen, damit deine Kunden sehen, was sie tatsächlich bezahlen. Wenn du bei Amazon weltweit tätig bist, solltest du den automatischen Währungsumrechner von Amazon nutzen.

Im Idealfall willst du deine Kunden vom ersten Schritt an auf ihrer Reise begleiten. Deshalb solltest du deine potenziellen Kunden genau dort abholen, wo sie ihre Suche beginnen. Dies ist auch für verschiedene Länder und Märkte unterschiedlich. Für die meisten Märkte sind Suchmaschinen wie Google der Ort, an dem Verbraucher meistens nach den Produkten suchen, die sie kaufen möchten. Allerdings werden Plattformen wie Amazon als Ausgangspunkt für die Produktsuche immer beliebter. In einigen Ländern sind Fernseh- oder Radiowerbung immer noch sehr effektiv. Es lohnt sich, diese Kanäle für Werbung und Marktforschung zu nutzen, wenn du global tätig werden willst.

Bereit für deinen nächsten Schritt?

Ganz gleich, ob du über eine Verkaufsplattform wie Amazon oder auf eigene Faust über deine Website oder deinen Shop ins Ausland gehst, diese drei Fragen bereiten dich mit der richtigen Strategie auf die Internationalisierung deines Geschäfts vor. Internationalisierung scheint immer noch ein bisschen viel zu sein? Wir sind hier, um zu helfen! In unserer Wissensdatenbank findest du weitere Artikel und Informationen. Oder steig mit SPACEGOATS ein, um die Internationalisierung zu vereinfachen.

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